Und wir selbst?
- Am wichtigsten: Wir müssen bei uns selbst anfangen.
- Wir müssen verstehen, was da vor sich geht.
- Wir müssen langfristig denken. Ein Konjunkturzyklus dauert 5 - 11 Jahre. In den guten Jahren braucht der Staat Haushaltsüberschüsse, um die Fehlbeträge aus den schlechten Jahren auszugleichen.
- Wir müssen uns darauf einstellen, dass der Staat uns nicht mehr wie gewohnt helfen kann: Kindergeld, medizinische Leistungen, Renten, Arbeitslosenhilfe... Das trifft insbesondere die wirtschaftlich Schwachen. Aber sollte es zu einer Zerrüttung der Staatsfinanzen kommen, würde es ausgerechnet diese Gruppen am frühesten und härtesten treffen. Denn die wirtschaftlich Schwachen sind am stärksten darauf angewiesen, dass das Geld pünktlich und vollständig kommt.
- Umgekehrt müssen wir Steuererhöhungen akzeptieren, wenn damit wirklich die Staatsverschuldung bekämpft wird.
- Wir müssen uns gegen Vorhaben wenden, die die Schulden weiter erhöhen: Das neue Schwimmbad, der Weiterbau der Autobahn, die Rettung von zahlungsunfähigen Betrieben... Es reicht nicht, dass eine Ausgabe "notwendig" ist, der Staat muss sie auch bezahlen können!
- Wir müssen Politiker danach beurteilen, ob sie die Gesamtverschuldung erhöht oder verringert haben.
- Wir müssen andere darauf aufmerksam machen, wie ernst das Problem geworden ist: Familie, Freunde, Kollegen - zum Beispiel, indem wir sie auf diese Website hinweisen, jetzt gleich, per Mail.
Stand: Juli 2009