Typische Fehler von Journalisten und Politikern
Nur weil es in der Zeitung steht, muss es nicht richtig sein! In den Medien haben sich in der Vergangenheit viele Beispiele von Verharmlosung und Fehlinformation gefunden. Insbesondere haben Journalisten und Politiker immer wieder Gesamtverschuldung mit Neuverschuldung verwechselt. Dabei fiel die Schlüsselinformation unter den Tisch, dass der gigantische deutsche Schuldenberg ständig weiterwächst, ja, diese Information wird mitunter
ins Gegenteil verkehrt! Einige Beispiele:
Financial Times Deutschland März 2006: Sinkende Staatsschulden belasten EuroHypo
Flensburger Tageblatt August 2005: Die Staatsschulden sinken
Flensburger Tageblatt Juni 2004: Im neuen Bundeshaushalt sinken die Schulden nur schleppend
Flensburger Tageblatt Juli 2002: Haushalt Schleswig-Holstein nahezu ausgeglichen
Gerhard Schröder Juli 2001: Schuldenabbau
DER SPIEGEL 2000 Heft 26: Sinkende Schuldenlast
Flensburger Tageblatt 15.03.2000: Der Schuldenberg schrumpfte
Bundesfinanzministerium Dez. 1999: Andere Länder haben ihre Staatsschulden ganz abgebaut
DER SPIEGEL 1999 Heft 48: Die Schulden sinken
Allerdings hat das inzwischen Seltenheitswert. In den letzten Jahren ist das Bewusstsein für das Problem der Staatsverschuldung stark gestiegen, es wird inzwischen viel und zutreffend berichtet.
Stand: Januar 2009